wie nötig Bildungsarbeit im Blick auf Osteuropa ist,

zeigt die Absage des „Forum für christliche Lesben, Schwule, Bi* und Trans* Menschen (LSBT) in Osteuropa und Zentralasien in Jerewan/Armenien“, von der Dr. Kerstin Söderblom in ihrem Beitrag auf evangelisch.de berichtet.
Es stimmt traurig, wenn sie von „rechtsnationale, extremistische und fundamentalistische Kräfte in Armenien“ schreibt, die „mit Hilfe von Vandalismus, Gewalt und Todesdrohungen Angst verbreitet und friedliche Solidaritätsarbeit für LSBTIQ diskreditiert und lahmgelegt“ haben. Söderblom ergänzt im Blick auf die Regierung: >>Sie traut sich nicht dagegen zu halten, da sie sich davor fürchtet als „westlich dekadent“ und als Verräter von traditionellen osteuropäischen Werten beschimpft zu werden.<<
Genau deshalb sollte die Diskussion über die „Werte“ mit den orthodoxen Kirchen geführt werden – auch im Blick auf LSBTTIQ! Es wäre wichtig und nötig, wenn sich unsere Kirchen dazu klar positionieren.

Vielleicht gibt es ja demnächst einmal eine EKD Denkschrift „LSBTTIQ und Kirche“?