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über den Inhalt dieses neuen preiswerten Taschenbuchs. Aber das Buch hat es in sich! Es gibt Übersetzungen englischer Artikel von namhaften Biologen genauso wie theologische Beiträge zum Thema NVSD bzw. Transsexualität. Wer meint, das Buchcover schon zu kennen, irrt sich nicht. Es ist auch beim Grundlagenband "Transsexualität in Theologie und Neurowissenschaften" (Herausgeber ebenfalls Dr. Gerhard Schreiber) verwendet worden. Aber das Taschenbuch ist nicht einfach die gekürzte Version des Grundlagenbuchs, sondern in vielem neu:
- Übersetzungen wichtiger Artikel, die im Grundlagenband nur in englischer Sprache vorliegen (unser
Verein ist Förderer einer dieser Übersetzungen!)
- Neufassung einiger Artikel (z.B. von Dr. Claudia Haupt zu NVSD)
- neu sind auch die Thesen zur Seelsorge und eine Predigt von Dorothea Zwölfer
Zum Buch gibt es einen öffentlich lesbaren Beitrag auf der facebook-Seite des Vereins hier.

Wer das Buch über Amazon kaufen will, könnte uns dabei als Verein mitbedenken und über Amazon-Smile einkaufen (mehr dazu in diesem Beitrag unten)! Das kostet den Käufer keinen Cent mehr, aber uns als Verein wird ein kleiner Anteil des Kaufs bei Amazon gutgeschrieben.

oft von starker Diskriminierung geprägt. Der Fotograf Francesco Giordano äußerte sich gegenüber der SZ dazu: "Vor dem Projekt sei ihm das Ausmaß des Leids Homosexueller in anderen Kulturen nicht bewusst gewesen." Die Süddeutsche Zeitung berichetete ausführlich von diesem Magazin-Projekt über und mit "Regenbogen-Flüchtlinge(n)" (also welche, die auf Grund ihrer Verortung im LSBTTIQ Bereich fliehen mussten) hier.

Nachdenklich machen auch folgende Aussagen, die ich aus dem verlinkten Artikel der Süddeutschen Zeitung zitieren will:

Mutebi hat eine geschützte Unterkunft für Menschen geschaffen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identität bedroht wurden. In Uganda ist Homosexualität ein Tabu. Sexuelle Handlungen unter Gleichgeschlechtlichen stehen unter Strafe. Drohanrufe, Schikanen der Polizei und die offene Verachtung aus seinem sozialen Umfeld - Mutebi hat all das erlebt. Einige Jahre nachdem er das Safe-Housing-Projekt gegründet hatte, wurde ihm vorgeworfen, Homosexualität zu verbreiten. In Uganda ein ernstes Vergehen.

Auch ego-fm berichtete über dieses Magazin-Projekt von Rainbow-Refugees und auf der Internetseite des Projekts findet man weitere Informationen.
Im Blick auf Aufklärungs- und Bildungsarbeit bleibt noch viel zu tun, um z.B. die Menschen in Uganda von der Notwendigkeit zu überzeugen, dass man gegenüber Menschen aus dem Regenbogenspektrum mehr Akzeptanz zeigen sollte. Leider sind in Uganda schon seit etlichen Jahren viele christliche Fundamentalisten, die von Nordamerika beeinflusst sind am Werk, wie die ZEIT berichete. Es wird Zeit, dass die EKD / VELKD im Rahmen ihrer Partnerschafts- und EineWeltarbeit sich auch mehr für LSBTTIQ Anliegen weltweit einsetzt und die Menschenrechtssituation dort immer neu auf die Agenda setzt.

Auch der Spiegel berichtete von einer lesbischen Frau, die in Uganda seit ihrem Coming Out Probleme hatte:

"Meine Schwester glaubt, dass der Teufel unsere Familie bestrafen will. Deshalb habe er gemacht, dass ich Frauen mag", sagt sie. Inzwischen könne, ja müsse, sie darüber lachen. Weil es sonst zu traurig wäre. Kontakt hat sie wenig zu der Schwester.

Und der Spiegel berichetet ebenfalls über den Zusammenhang zwischen religiös-christlichem Fundamentalismus und der Hetze auf LSBTTIQ:

Religiöse Hetzer, angeführt von dem US-Evangelikalen Scott Lively, hatten ab 2009 in Uganda Stimmung gegen Homosexuelle gemacht. Damit drangen sie bis in höchste Kirchen- und Politikerkreise vor. 2010 wurde ein Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Todesstrafe für Homosexualität vorsah.

Meist gehen Diskriminierung von LSBTTIQ und Verachtung von Frauen Hand in Hand. Das zeigte sich dieses Jahr auch wieder in diesem Artikel des Standard ausführlich:

Auch auf der Straße werden Frauen, die sich nach Sicht ugandischer Männer "unkeusch" kleiden, Opfer sexistischer Angriffe – immer wieder kommt es dabei auch zu physischer Gewalt.

Insofern ist das Thema für alle Menschen relevant, die sich für Feminismus, Gleichberechtigung und Menschenrechte engagieren und Bildungsarbeit fördern möchten.

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wir darüber gut online Spenden für unsere Projekte sammeln können und die Spender*Innen Spendenquittungen bekommen können. Außerdem gibt es dort viel Unterstützung für gemeinnützige Vereine.

Unsere Projekte dort:

Hier bitte spenden - auch kleinere Beträge helfen weiter!

Der Verein möchte die Situation von LSBTTIQ Menschen verbessern. Dazu sollen unsere Projekte dienen.

Derzeit (Stand 1.11.2018) haben wir zwei Projekte beschlossen:

Wenn Sie zu den Projekten über das, was Sie auf unserer Website finden, weitere Informationen wollen, können Sie uns gerne über das Kontaktformular dazu Fragen stellen... - vielleicht schauen Sie aber auch mal in unseren Vereinsflyer?

Kontaktformular zu den Vereinsprojekten
Datenschutzinformation: Mit Versendung meiner Nachricht über das Kontaktformular willige ich ein, dass Kreuzweise-Miteinander im Rahmen der satzungsgemäßen Vereinszwecke meine angegebenen Daten zwecks Bearbeitung meiner Anfrage verarbeiten darf (§ 6 Nr. 2 EKD-Datenschutzgesetz).

Gerne können Sie uns auch eine Spende zukommen lassen, die wir zur freien Verfügung verwenden - via paypal geht das sehr einfach:




 

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Foto Broschüre der EKHN
Broschüre der EKHN: Zum Bilde Gottes geschaffen - Transsexualität in der Kirche

Der Projektname (Ebenbild-Projekt) hängt eng mit der Broschüre "Zum Bilde Gottes geschaffen - Transsexualität in der Kirche" der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zusammen. Wir finden diese Broschüre sehr gelungen und informativ.
Nun bekamen wir eine Anfrage der EKHN, ob wir diese Broschüre in andere Sprachen übersetzen lassen können bzw. solche Übersetzungen als Verein finanzieren können.
Im Blick auf die Wahl des neuen Präsidenten in Brasilien und die Tatsache, dass dort im Durchschnitt alle 48 Stunden  ein transsexueller Mensch ermordet wird (Zahlen von ANTRA und Menschenrechtsgruppe „Grupo Gay da Bahia“), erscheint uns eine Übersetzung der Broschüre in die portugiesische Sprache wichtig. Laut eines Berichts von Christian Knuth (bzw. TDOR) wurden in Brasilien im Jahr 2017 171 transsexuelle Menschen ermordet!

Wir haben daher im Vorstand des Vereins beschlossen, dieses Projekt anzupacken (auch wenn klar ist, dass ein konkreter Auftrag erst erteilt werden kann, wenn genügend Spenden eingegangen sind).
Wir daher bitten um zweckgebundene Spenden und Zuweisung von Gottesdienstkollekten (auch z.B. bei Taufen oder Trauungen) für das "Ebenbild-Projekt". Es wäre schön, wenn Sie bei Ihrem Kirchenvorstand/Presbyterium auf dieses Projekt hinweisen und nachfragen:

    • Darf im Gemeindebrief der Kirchengemeinde auf dieses Projekt hingewiesen werden?
    • Können wir eine freie Kollekte für dieses Projekt beschließen?
    • Darf ein Flyer für dieses Projekt im Schaukasten der Kirchengemeinde und an anderer Stelle aufgehängt werden?
    • Darf dieses Projekt mit einem Link auf der Homepage der Kirchengemeinde beworben werden?

Ein Projekt-Flyer zur Weitergabe ist hier (im .pdf Format bzw. im .jpg-Format oder .png-Format)zu finden.

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 Erstes Projekt unseres Vereins ist die Finanzierung einer Übersetzung von Prof. Dr. Joan Roughgarden (Department of Biology Stanford University / Hawaii Institute of Marine Biology, University of Hawaii) mit dem Titel „The Gender Binary in Nature, Across Human Cultures, and in the Bible“ in die deutsche Sprache.

Foto Joan Roughgarden
Prof. Dr. Joan Roughgarden - Goethe Universität Frankfurt, Februar 2016 - Foto: D. Zwoelfer

Dafür sammeln wir Spenden. Hier haben wir einen Flyer mit ausführlicheren Informationen (im .pdf Format bzw. .jpg-Format oder .png-Format) für alle erstellt, die uns dabei unterstützen wollen (zum Beispiel durch Weitergabe des Flyers via facebook, Mail...).
Eine englische Version des Artikels bzw. Vortrags an der Goethe Universität Frankfurt findet man auf youtube hier.

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