Wie schlimm es für Menschen mit Variation der Geschlechtsentwicklung (VSD) in Brasilien ist

wird auch in einem aktuellen Beitrag von Queeramnesty deutlich. Der brasilianische Abgeordnete Jean Wyllys erhielt lange Jahre Morddrohungen, weil er homosexuell ist. Deshalb siedelte er nach Europa um. Wyllys berichtete über die Gründe seines Umzugs:

 Täglich konnte ich falsche Behauptungen über mich lesen. In sozialen Netzwerken bezeichnete man mich als pädophil. Auch telefonisch und per Mail erreichten mich Verunglimpfungen. Ich habe mich jahrelang dagegen gewehrt, aber 2018 verschlechterte sich meine Lage, nachdem am 14. März meine Freundin und Parteikollegin Marielle Franco ermordet wurde. Sie war Stadträtin in Rio de Janeiro. Als schwarze und lesbische Frau, die aus armen Verhältnissen stammte, hatte sie einen ähnlichen Hintergrund wie ich.

Es ist gut, wenn Hasskriminalität, Drohungen und Mobbing weniger werden – als Verein wollen wir unseren Beitrag dazu leisten. Unser Ebenbild-Projekt ist nun auf der „Zielgraden“, d.h. die Übersetzung der Broschüre „Zum Bilde Gottes geschaffen – Transsexualität in der Kirche“ ist beauftragt.
Wir hoffen, die Übersetzung beim Buß- und Bettag vorstellen zu können.
Gottes Liebe gilt allen Menschen, egal, ob sie von Geburt an heterosexuell oder homosexuell sind oder eine andere Variante der Geschlechtsentwicklung (VSD) haben! Wir sind eingeladen, Gottes Liebe weiterzugeben.




ein lesenswertes Interview

findet man im Sauerlandkurier. Auf unserer Facebook-Seite haben wir einige Zitate aus dem Artikel verwendet, weil sie deutlich machen, wie wichtig Aufklärung und Bildungsarbeit innerhalb der Kirchen (und natürlich sonst auch), ist. Dort findet man auch den Link zum Interview selbst.